Gemeinsam stark: 9 Wege, um die Beziehung zu deinem Kind zu vertiefen und Konflikte zu vermeiden

Peggy Karmrodt • 14. April 2024

Starke Bindung, glückliche Kinder: 9 Tipps für eine liebevolle Eltern-Kind-Beziehung

Beziehung:_Stein_Zuhause_ist_da_wo_du_bist

Willkommen, liebe Mama, lieber Papa,

Eins vorweg:

Ich bin KEIN Erziehungsprofi und auch keine Expertin in Gewaltfreier Kommunikation. Ich bin auch einfach nur eine Mama, die durchaus öfters gestresst ist und garantiert nicht alles richtig macht in der Erziehung.


Durch meine Ausbildung hat sich aber mein Blick auf meine Kids verändert. Allein, indem ich mir immer vor Augen führe: Meine Tochter macht das nicht, um mich zu ärgern, sondern, weil sie selbst gestresst, extrem belastet oder einfach nur schlecht gelaunt ist. Und sie weiß sich in diesem Moment einfach nicht anders zu helfen.


Ich versuche immer wieder, auf Augenhöhe mit meinen beiden Kids zu sein. Das ist manchmal gar nicht so einfach und das liegt nicht nur daran, dass beide größer sind als ich 😉

Aber ich gebe nicht auf und hoffe jeden Tag, dass die Beziehung zwischen uns so stark ist, dass wir trotzdem in Verbindung bleiben.


Ich habe einiges probiert und mir auch unangenehme Wahrheiten eingestehen müssen.


Und diese Learnings möchte ich gern mit dir hier teilen.


Ich glaube nämlich, dass ohne eine gute Beziehung zu den Eltern für die Kinder alles doof ist. Und vor allem schwieriger, auch die Schule und die täglichen Herausforderungen. Und ich glaube auch, dass eine gute Eltern-Kind-Beziehung das Wichtigste beim Lernen ist.


Bist du dabei???

Das erwartet dich:

  1. Streitigkeiten als Chance begreifen
  2. Die 60. Geburtstagsübung
  3. Interesse an den Aktivitäten des Kindes zeigen
  4. Kommunikation auf Augenhöhe
  5. Die richtige Wahrnehmung des Kindes
  6. Positive Verstärkung und Lob
  7. Umgang mit "pieksigen" Kindern
  8. Was du NIEMALS sagen solltest
  9. Was du NIEMALS fragen solltest

1. Streitigkeiten als Chance begreifen


Wir hatten vor einiger Zeit leider einen Todesfall in der Familie. 
 

Mal wieder!


Der Verlust von nahestehenden Menschen ist immer schwer, doch es tröstet mich ein wenig zu wissen, dass ich mit allen, die gehen mussten, im Reinen war.

Stell dir nur einmal vor, du streitest dich mit einem Menschen, der dir wichtig ist und bevor ihr das klären konntet, stirbt er!!! Wie furchtbar würdest du dich dann fühlen oder?


Deshalb gibt es bei uns auch ein eisernes Gesetz: Bei einem Streit darf sich jeder erst einmal beruhigen und darüber nachdenken. Aber dann wird sich zusammengesetzt und darüber gesprochen:

Was ist gerade schief gelaufen? Gab es evtl. ein Missverständnis? Wie fühlt sich jeder?

Und dann wird nach einer Lösung gesucht. Sollte das wirklich einmal nicht gleich klappen, wird ausgemacht, dass Jeder darüber nachdenkt, wie eine Lösung aussehen könnte.

Also: bevor wir ins Bett gehen oder bevor Einer von uns das Haus verlässt, ist der Streit geklärt und alle Parteien haben sich versöhnt.


Streitigkeiten scheinen manchmal unvermeidlich, doch die Kunst liegt darin, sie als Chancen zu nutzen und niemals im Zorn auseinanderzugehen. Das Leben ist unvorhersehbar, und jede Begegnung könnte die letzte sein! Dieses Bewusstsein schärft die Wertschätzung für jede gemeinsame Minute!

Geht niemals im Streit auseinander, denn ihr wisst nie, was passiert.

2. Die 60. Geburtstagsübung


In einem Seminar bin ich auf die "60. Geburtstag-Frage" gestoßen und meine Perspektive zur Beziehung zu meinen Kindern hat sich komplett verändert:

Stell dir vor, an deinem 60. Geburtstag steht dein erwachsenes Kind vor dir und hält eine emotionale Rede über die gemeinsamen Erlebnisse und eure Beziehung. Was wünschst du dir, dass es in dieser Rede sagt?

Nimm dir doch jetzt mal einen Moment, um dir die positiven und herzlichen Worte vorzustellen.

Jetzt denk an eure derzeitige Lernbeziehung. Wenn dein Kind heute eine ähnliche Rede über eure gemeinsamen Lernerfahrungen halten würde, entspräche sie deinen Hoffnungen? Oder gibt es Bereiche, in denen ihr wieder mehr zusammen wachsen dürft?

Mir jedenfalls sind die Augen aufgegangen: Ich möchte, dass mein Kind erzählt, dass es sich immer bei mir aussprechen konnte, sich wertgeschätzt fühlte und sicher wusste, geliebt zu werden. Und ich war mir damals ehrlich gesagt nicht sicher, ob das in der Rede vorgekommen wäre.
Da wurde mir bewusst: Das, was wir jeden Tag sagen und tun, formt die Beziehung zu unserem Kind!!! ❤️


Diese Übung kann ein Augenöffner sein, um zu reflektieren, ob deine aktuelle Beziehung zu deinem Kind jene Werte und Erinnerungen widerspiegelt, die du dir wünschst.

Roblox spielen mit meiner Tochter

3. Interesse an den Aktivitäten des Kindes zeigen


Meine Kleine ist total begeistert von Roblox – ein Spiel, bei dem ich ehrlich gesagt nicht ganz durchblicke. 😂

Aber statt nur daneben zu stehen, habe ich beschlossen, es selbst auszuprobieren. Wir setzen uns also gemeinsam an den Tisch, Laptops aufgeklappt, und spielen drauflos. Ich muss zugeben, ich mache mich dabei oft zum Affen, weil ich einfach nicht so schnell wie meine Tochter bin. 🙈

Aber das ist Nebensache, denn das Wichtige ist die Zeit, die wir zusammen verbringen. Es hilft mir auch, besser zu verstehen, warum sie manchmal ihren Laptop anschreit und warum es ihr schwerfällt, mit dem Spielen aufzuhören.


Ein echtes Learning war zum Beispiel, ihr immer rechtzeitig anzukündigen, wenn die Medienzeit vorbei ist. So verlassen wir die virtuelle Welt mit weniger Stress.


Es ist meines Erachtens essenziell, dass wir uns für die Welt unserer Kinder interessieren, ihre Hobbys teilen oder sogar gemeinsam neue Aktivitäten entdecken. Diese gemeinsamen Erlebnisse stärken die Bindung und zeigen unseren Kindern, dass wir sie wertschätzen und lieben, genau so, wie sie sind.

Also, sei mutig und lass dich doch auch einmal auf das Hobby deines Kindes ein!

Wer weiß, welche wertvollen Erkenntnisse du dabei gewinnst! 

4. Kommunikation auf Augenhöhe


Jetzt komm endlich her“

Jetzt hör endlich hin“

Jetzt leg dein Handy weg“

Hast du das oder etwas ähnliches schon einmal zu deinem Kind gesagt?

 

Jetzt stell dir einmal vor, dein Partner/ deine Partnerin würde das zu DIR sagen?😯

Autsch?

Genau! Aber, warum sagen wir das dann zu unseren Kindern?❓

Bleib auf Augenhöhe mit deinem Kind!!! Das ist meiner Meinung nach das A und O in einer guten Eltern-Kind-Beziehung!

Nein, damit meine ich NICHT, dass du deinem Kind alles erlauben sollst.

Im Gegenteil: Dein Kind braucht klare Grenzen, damit es sich sicher fühlen kann. Aber innerhalb dieser Grenzen solltet ihr auf Augenhöhe kommunizieren.

Wie wäre es, mit einem wöchentlichen Familientreff? Setzt euch gemeinsam an einen Tisch und lasst die Woche Revue passieren:


Was lief gut?

Was lief nicht so gut? Und wie können wir das verbessern?

Hier darf JEDER in der Familie seine Idee äußern und somit wird ein Ergebnis gefunden, mit dem ALLE Beteiligten zufrieden sind und an das sich auch ALLE halten!

Das klappt übrigens auch schon mit Grundschulkindern.


WICHTIG: Die Regeln gelten NICHT nur für die Kinder, sondern für ALLE!

"Kein Handy am Tisch während dem Essen" bspw. gilt bei uns nicht nur für die Kids, sondern auch für uns Eltern!


So sorgst du für eine respektvolle und harmonische Familienkommunikation.


Zusammenfassung:

Kommunikation auf Augenhöhe bedeutet nicht, Regeln außer Acht zu lassen, sondern innerhalb klarer Grenzen einen Raum für offenen Austausch zu schaffen. Es geht darum, gemeinsam Lösungen zu finden, anstatt von oben herab zu urteilen.

Erstes Eis des Jahres - von meiner Tochter spendiert bekommen

5. Die richtige Wahrnehmung des Kindes


Heute war wieder alles Mist?

Wirklich?

Oft ist es ja leider so, dass wir uns rückblickend  nur noch daran erinnern, was nicht gut lief.

Du kannst aber lernen, die Perspektive zu wechseln:

Mit einem Positiv-Tagebuch.

Ein Positiv-Journal kann dabei helfen, die kleinen Erfolge und Freuden des Alltags festzuhalten und zu würdigen. Nimm dir hierfür ein kleines Buch und schreibe dort JEDEN ABEND 3 Dinge rein, die heute GUT gelaufen sind.

Dadurch lernt dein Gehirn, vermehrt auf solche schönen Momente auch im Alltag achtzugeben.


Daraus folgt gleich Punkt 6.

6. Positive Verstärkung und Lob


Dir ist etwas Positives aufgefallen?

Dann teile es deinem Kind doch mal mit!


Oder erwische dein Kind ganz bewusst dabei, wenn es etwas gut gemacht hat!!!

Hat dein Kind heute ohne Murren mit den Hausaufgaben begonnen? Hat es ohne Meckern sein Zimmer aufgeräumt? Oder hat es die leeren Flaschen ohne Aufforderung aus dem Zimmer geholt und in den Wasserkasten gebracht?

Dann lobe es dafür!


Denke nicht: "Das sind doch normale Dinge, für die ich nicht loben muss."

Doch!

Das nennt man übrigens positive Verstärkung! Du wirst feststellen, dass es in Zukunft vielleicht etwas weniger Streit geben wird! 🙂


Für eine gute Eltern-Kind-Beziehung:

1. Sieh, was GUT läuft!

2. Erwische dein Kind, wenn es etwas GUT macht!

3. Lobe dein Kind dafür!


Lob und positive Verstärkung sind mächtige Werkzeuge. Sie motivieren und bestärken unsere Kinder in ihrem Selbstwertgefühl. Und vergesst nicht: Echtes Lob kann nie zu viel sein.

Manchmal sind Kinder so pieksig wie ein Kaktus

7. Umgang mit "pieksigen" Kindern


Schreizeit, Motzzeit, Vorpupertät, Pupertät und wie sie alle heißen. Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, wenn dein Kind in der "pieksigen" Phase ist.

Es kann manchmal wie ein Minenfeld sein, oder?

Aber hey, du bist nicht allein! 😉


Meine Tochter steckt gerade mitten in der Pubertät, und ich fühle dich wirklich!🫣
 
Dein Zuhause sollte der sichere Hafen sein, wo dein Kind einfach sein kann, wie es ist.

Aber wenn es schwierig wird, liegt es an uns Erwachsenen, die Ruhe zu bewahren und für eine positive Eltern-Kind-Beziehung zu sorgen.


Dein Kind weiß sich in diesem Moment nicht anders zu helfen. Da es sicher ist, dass DU es trotzdem liebst, bist du dann diejenige, die die schlechte Laune zu spüren bekommt.


!!!WICHTIG ist: Die Anspannung muss raus, sonst wird dein Kind krank. Es sollte aber niemand psychisch oder körperlich verletzt werden.
 
Hier sind ein paar Tipps, wie du deinem Kind helfen kannst, seine Emotionen auf gesunde Weise auszudrücken:
 
 1. Ins Kissen schreien lassen
2. Ein ausgewähltes Kuscheltier anschreien lassen (immer nur DAS verwenden!)
3. Zusammen den Indianerschrei machen (lautlos schreien)
4. Gemeinsam lustige Schimpfwörter erfinden
5. Miteinander eine beruhigende Atemübung machen
 
Probier's doch mal aus und schau, was am besten funktioniert! Deine Beziehung zu deinem Kind wird gestärkt, und ihr könnt gemeinsam durch diese herausfordernde Zeit gehen. 💪


Zusammenfassung:

Im Umgang mit "pieksigen" Kindern, besonders in der Pubertät, liegt die Verantwortung bei uns, die Beziehung zu pflegen und zu verbessern. Es liegt an uns, Strategien zu entwickeln, die beiden Seiten gerecht werden.

8. Was du NIEMALS sagen solltest


Hast du dich auch schon mal dabei erwischt, dass du beim Lernen oder bei den Hausaufgaben deinem Kind gesagt hast: "Das habe ich dir doch schon 10x erklärt!!!"?

Keine Sorge, wir alle kennen diese Momente. Aber lass uns gemeinsam darüber nachdenken, warum das vielleicht nicht die beste Reaktion ist.

Dein Kind verhält sich nie absichtlich so, um dich zu ärgern. Wenn du diesen Satz aussprichst, könnte dein Kind das Gefühl haben: "Ich bin zu doof, um es zu verstehen!". Das ist sicherlich nicht deine Absicht, oder?

Es gibt viele Gründe, warum dein Kind dir möglicherweise nicht folgen kann:
1. Vielleicht hast du es bisher einfach nicht so erklärt, dass es dein Kind verstehen konnte.
2. Vielleicht kann sich dein Kind gerade nicht konzentrieren und braucht eine kurze PowerPause.
3. Es könnte müde sein.
4. Es könnte aber auch emotional durch andere Ereignisse, wie z.B. einen Streit abgelenkt sein.

Deine Aufgabe ist es, diese Gründe zu erkennen und entsprechend zu handeln! Du kennst dein Kind am besten. Daher: bleibe auf Augenhöhe mit ihm, um zu erkennen, was es gerade braucht.

9. Was du NIEMALS fragen solltest


Hand auf´s Herz: Wenn du deinem Kind etwas erklärst, wie oft hast du schon gefragt: "Hast du es verstanden?"

Ich sage aber:
Frag dein Kind NIEMALS einfach nur: "Hast du es verstanden?" 🤔


Warum? Weil das manchmal nicht ganz hilfreich ist! 🤷‍♀

Stell dir vor: Dein Kind sagt "Ja", aber es hat vielleicht nur einen Teil verstanden.
Oder es sagt "Nein", obwohl es schon etwas verstanden hat, aber eben nicht alles. 🤯 Das kann zu Verwirrung führen!

Hier ist eine bessere Idee: Frag dein Kind einmal:
"Bis wohin hast du es verstanden?" 🧠 Das hilft dir zu wissen, wo dein Kind gerade steht.

Und dann bitte es: "Erkläre es mir mit deinen eigenen Worten."

💡 So kannst du sicher sein, dass es die Erklärung wirklich verstanden hat!
Das ist wie ein kleines Puzzle: Du kannst sehen, welches Teil fehlt, und gemeinsam könnt ihr es vervollständigen! 💪✨

Fazit:

Bitte verstehe diese 9 Punkte als kleine Inspiration, als nichts weiter. Es gibt sooo viele verschiedene Möglichkeiten, mit seinem Kind in Beziehung zu bleiben. Dies hier sind nur kleine Anregungen.


Lass mich dir aber abschließend noch eine Sache mit auf den Weg geben:

Wir sind alle Menschen und wir machen alle Fehler. Vergiss nicht, auch für dich gilt: Fehler sind Helfer!

UND

Du bist eine ganz tolle Mama/ ein ganz toller Papa. Du gibst dein Bestes. Und das spürt dein Kind.

ALSO: Bleib so wie du bist!!!

Peggy Karmrodt

ist ganzheitliche Kinder- und Jugendcoachin mit Schwerpunkt auf Lerncoaching. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, ihren eigenen Weg des Lernens zu entdecken – individuell, ressourcenorientiert und mit Freude. In ihrer Arbeit verbindet sie fundiertes Wissen über Lernprozesse mit einem feinen Gespür für kindliche Bedürfnisse. Ihr Ziel: Lernen darf wieder Spaß machen – mit Vertrauen, Motivation und einem gestärkten Selbstwert. Neben der Arbeit mit den Kindern begleitet Peggy auch die Eltern, um eine entspannte und unterstützende Lernatmosphäre zuhause zu schaffen.

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