Hilfe, mein Kind hat Prüfungsangst: 7 alltagstaugliche Tipps für entspannte Prüfungen

Peggy Karmrodt • 27. März 2026

Vor einigen Tagen, am 18.03.2026, wurde die neue Studie des Deutschen Schulportals der Robert-Bosch-Stiftung veröffentlicht (klick hier, um zur Studie zu gelangen). Darin zeigt sich, dass rund 25 % der Kinder und Jugendlichen psychisch auffällig sind – Themen wie Leistungsdruck und Prüfungsangst spielen dabei eine zentrale Rolle.

Auch andere Zahlen machen deutlich, wie präsent dieses Thema ist: Eine Studie der IU Internationalen Hochschule (klick hier, um zur Studie der IU zu kommen) zeigt, dass 86,8 % der Menschen in Deutschland bereits Erfahrungen mit Prüfungsangst gemacht haben.


Vielleicht spürst du das auch bei deinem eigenen Kind.
Vielleicht merkst du, dass es sich zurückzieht, blockiert oder schon Tage vorher unter Druck steht.


Ich erinnere mich an ein Kind aus meinem Coaching, das mit starker Prüfungsangst zu mir kam. Schon beim Gedanken an eine Prüfung war die Anspannung so groß, dass kaum noch etwas ging, Bauchweh bis hin zu Fieber waren an der Tagesordnung. Lernen wurde zur Belastung, und der Druck wurde immer größer.


In diesem Blogartikel möchte ich dir zeigen, was wirklich hinter Prüfungsangst steckt – und wie du dein Kind Schritt für Schritt dabei unterstützen kannst, wieder mehr Sicherheit und Vertrauen in Prüfungssituationen zu entwickeln.

Du bekommst einen klaren Blick darauf, wo Prüfungsstress entsteht, wie du erkennen kannst, wo dein Kind gerade steht – und welche konkreten Wege wirklich helfen, um Prüfungsangst nachhaltig zu reduzieren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Prüfungsangst?
  2. Soforthilfe bei Prüfungsangst
  3. Ursachen für Prüfungsangst bei Kindern
  4. Der Prüfungs-Check: Wo steht dein Kind gerade?
  5. Prüfungskompetenz - das Gegenteil von Prüfungsangst
  6. Prüfungsangst überwinden: 7 alltagstaugliche Tipps
  7. Was sage ich meinem Kind - ohne Druck zu machen?
  8. Wenn du heute nur eine Sache mitnimmst:...
  9. Hilfe bei Prüfungsangst: Wann Unterstützung sinnvoll ist
  10. Dein nächster Schritt
  11. Fazit

1. Was ist Prüfungsangst?

Das Angstmodell: Wie Prüfungsangst entsteht


Vielleicht hilft es dir, zunächst einmal zu verstehen, was im Körper deines Kindes überhaupt passiert. 


Angst ist ein uraltes Gefühl.


Sie gehört ganz natürlich zu uns Menschen dazu und hat ursprünglich eine wichtige Aufgabe erfüllt: Sie sollte uns schützen.


Schon in der Steinzeit hat Angst dafür gesorgt, dass unser Körper blitzschnell reagieren konnte – zum Beispiel, wenn ein wildes Tier auftauchte. Innerhalb von Sekunden wurde alles im Körper darauf vorbereitet, entweder zu kämpfen, zu flüchten oder sich tot zu stellen.


Angst ist also im Grunde eine sinnvolle Notfallreaktion.


Prüfungen und Klassenarbeiten sind heute keine lebensbedrohlichen Situationen.

Und trotzdem kann der Körper deines Kindes ganz ähnlich reagieren, als wäre es in Gefahr.


Warum ist das so?


Schauen wir uns das einmal Schritt für Schritt an.


Am Anfang steht eine Situation – zum Beispiel eine anstehende Prüfung.

Das Gehirn bewertet nun: Ist das sicher oder könnte das gefährlich werden?


Wenn dein Kind bereits schlechte Erfahrungen gemacht oder große Angst vor dem Durchfallen hat, wird diese Situation schnell als Bedrohung eingestuft.


In diesem Moment wird ein Teil im Gehirn aktiv, die sogenannte Amygdala.

Sie ist so etwas wie das emotionale Alarmzentrum und sorgt dafür, dass Gefühle wie Angst, Furcht oder Panik ausgelöst werden.


Der Körper schaltet dann in den uralten Reaktionsmodus:

Flucht, Angriff oder Starre.


Da dein Kind in einer Prüfung weder weglaufen noch kämpfen kann, bleibt oft nur die „Starre“.


Und genau hier beginnen die körperlichen Reaktionen, die viele Kinder kennen:

Schwitzen, Zittern, Herzrasen, ein Kloß im Hals, schnelle Atmung oder Übelkeit.

Manche Kinder berichten auch von Schwindel, Bauchschmerzen oder sogar Fieber.


Gleichzeitig passiert noch etwas Entscheidendes:

Das Gehirn kann nicht mehr klar arbeiten.


Das sogenannte Arbeitsgedächtnis wird eingeschränkt, und der Zugriff auf gespeichertes Wissen fällt plötzlich schwer oder wird sogar unmöglich.

Das liegt daran, dass das Emotionszentrum, die Amygdala, gerade „lauter“ ist als der Teil des Gehirns, der fürs Denken und Erinnern zuständig ist.



Die Folge:


Gedanken blockieren, die Konzentration lässt nach, und im schlimmsten Fall kommt es zu einem kompletten Blackout.


Und genau hier entsteht der Kreislauf:

Wenn dein Kind diese Erfahrung macht, speichert das Gehirn ab: „Diese Situation ist wirklich gefährlich.“


Beim nächsten Mal reagiert der Körper dann oft noch schneller und noch intensiver – und der gleiche Ablauf beginnt von vorn.


So entsteht Schritt für Schritt ein Teufelskreis aus Angst und Stress, aus dem Kinder alleine oft nur schwer wieder herausfinden.




Die 3 typischen Situationen von Prüfungsangst


Dieser Kreislauf aus Angst und Stress zeigt sich nicht nur in der Prüfung selbst.
Viele Kinder erleben Prüfungsangst in ganz unterschiedlichen Momenten – oft schon lange bevor die eigentliche Prüfung überhaupt beginnt.


Vielleicht erkennst du dein Kind in einer dieser Situationen wieder:



Vor der Prüfung: Wenn die Angst im Kopf immer größer wird


Schon Tage vorher wirkt die anstehende Prüfung auf dein Kind wie eine Bedrohung.


Im Kopf entstehen negative Vorstellungen:
Dein Kind malt sich aus, wie es versagt, etwas nicht weiß oder die Prüfung „verhaut“.


Diese Gedanken können sich so stark festsetzen, dass kaum noch Raum für etwas anderes bleibt.
Das eigentliche Lernen rückt in den Hintergrund – nicht, weil dein Kind nicht will, sondern weil die Angst so präsent ist.


Oft entsteht daraus eine Art Schutzstrategie:

Dein Kind lenkt sich ab, schiebt das Lernen hinaus oder beschäftigt sich mit anderen Dingen.

Nicht aus Faulheit – sondern, weil es sich innerlich überfordert fühlt.



Während der Prüfung: Wenn die Angst den Kopf blockiert


In der Prüfung selbst zeigt sich die Angst oft am deutlichsten: die Aufmerksamkeit richtet sich oft nicht mehr auf die Aufgaben, sondern auf die Angst.


Gedanken wie
„Ich darf jetzt keinen Fehler machen“ oder
„Ich weiß das doch eigentlich… warum fällt es mir nicht ein?“
werden immer lauter.


Gleichzeitig reagiert der Körper: Herzrasen, Zittern, innere Unruhe.


Diese Angstsymptome nehmen so viel Raum ein, dass das Denken immer schwerer fällt.


Und genau hier kommt es häufig zu dem, was viele Kinder als
Blackout erleben.


Das Gelernte ist nicht weg – es ist nur in diesem Moment nicht abrufbar.



Nach der Prüfung: Die Angst vor den Konsequenzen


Auch nach der Prüfung bleibt die Anspannung oft bestehen.


Viele Kinder beschäftigen sich dann weniger mit dem, was sie geschafft haben – sondern mit den möglichen Folgen einer schlechten Note.


Gedanken wie:
„Was sagen meine Eltern dazu?“
„Ich habe alles verhauen.“
„Ich werde sie bestimmt enttäuschen.“

sind immer noch allgegenwärtig.


Dieser innere Erwartungsdruck wirkt wie ein ständiger Begleiter.


Die Angst vor Enttäuschung oder möglichen Konsequenzen sorgt dafür, dass alles schnell als Vorwurf empfunden wird, was wir Eltern oder die Lehrer sagen – selbst dann, wenn es vielleicht gar nicht so gemeint ist.


Das Kind wird dadurch innerlich immer angespannter und unsicherer.


Und genau diese Anspannung führt häufig dazu, dass beim nächsten Mal wieder mehr Fehler passieren – obwohl dein Kind es eigentlich besser kann.


Prüfungsangst entsteht also nicht einfach „in der Prüfung“, sondern baut sich Schritt für Schritt auf – und verstärkt sich jedes Mal.


Und genau an diesen Punkten darfst du ansetzen.

2. Soforthilfe bei akuter Prüfungsangst 

Bevor wir tiefer einsteigen, möchte ich dir zwei kleine Übungen mitgeben, die du sofort im Alltag nutzen kannst – besonders dann, wenn die Angst gerade sehr präsent ist.



1. Prüfungssituation üben


Für viele Kinder ist nicht nur der Inhalt schwierig, sondern die Situation an sich.


Du kannst deinem Kind helfen, indem ihr Prüfungssituationen zu Hause ganz bewusst nachstellt.


Zum Beispiel:

  • Ihr setzt euch an den Tisch wie in einer echten Prüfung
  • Dein Kind bearbeitet Aufgaben unter „Prüfungsbedingungen“
  • vielleicht sogar mit Zeitbegrenzung


Wichtig dabei:
👉 Es geht nicht um Perfektion – sondern um Gewöhnung.


Dein Kind merkt:
„Ich kenne diese Situation schon.“


Und genau das nimmt oft einen großen Teil der Angst.



2. Die „Zitronenpresse“ – Entspannung für den Körper


Diese Übung hilft deinem Kind, körperliche Anspannung schnell zu lösen.


So geht’s:

  • Hände zu festen Fäusten ballen
  • langsam bis 7 zählen
  • dabei ruhig weiteratmen
  • dann die Hände bewusst lösen
  • nachspüren, wie sich die Entspannung anfühlt


Das Ganze 2 - 3x wiederholen.


Diese Übung wirkt besonders gut:

  • kurz vor der Prüfung
  • oder auch zwischendurch


Wenn der Körper sich entspannt, kann auch der Kopf wieder klarer arbeiten.

3. Ursachen für Prüfungsangst bei Kindern

Nachdem du nun besser einordnen kannst, was in deinem Kind passiert, schauen wir uns an, wo Prüfungsangst überhaupt herkommt.


Wenn ein Kind unter Prüfungsangst leidet, hat das nämlich immer einen Grund.
Und ganz wichtig: Es liegt
nicht daran, dass dein Kind zu faul ist oder sich nicht genug anstrengt.


Prüfungsangst entsteht meist durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren – innere und äußere Einflüsse greifen dabei ineinander.


Vielleicht erkennst du auch hier dein Kind an der einen oder anderen Stelle wieder:



Innere Ursachen: Was im Kind selbst passiert


Selbstzweifel


Viele Kinder setzen sich innerlich stark unter Druck.


Ein geringes Selbstvertrauen spielt hier oft eine große Rolle.
Wenn ein Kind sich selbst wenig zutraut, wird eine Prüfung schnell zur „Gefahr“, weil es nicht daran glaubt, sie bewältigen zu können.



Hohe Ansprüche 


Manche Kinder haben hohe Ansprüche an sich selbst oder zweifeln schnell an ihren eigenen Fähigkeiten.


Typische innere Gedanken können sein:

  • „Ich bin nicht gut genug.“
  • „Ich darf keinen Fehler machen.“
  • „Die anderen sind besser als ich.“



Negative Erfahrungen


Wenn ein Kind einmal eine schlechte Erfahrung gemacht hat – zum Beispiel ein Blackout oder eine schlechte Note – speichert das Gehirn diese Situation ab.


Beim nächsten Mal reagiert es dann schneller mit Angst.



Äußere Ursachen: Was von außen auf dein Kind wirkt


Neben dem, was im Kind selbst passiert, gibt es auch Einflüsse von außen, die Prüfungsangst verstärken können.


Dazu gehört zum Beispiel:

  • Zeitdruck oder viele Prüfungen hintereinander
  • hohe Erwartungen – in der Schule oder auch zuhause
  • der Vergleich mit anderen Kindern


Ganz oft entsteht hier ein Gefühl von:
„Ich muss funktionieren.“


Und selbst wenn Eltern es gar nicht so meinen, spüren Kinder sehr fein, wenn Erwartungen im Raum stehen.


Auch Sätze wie „Du schaffst das schon“  können unbewusst Druck auslösen – obwohl sie eigentlich unterstützend gemeint sind.



Ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird


Manchmal hat Prüfungsangst auch ganz praktische Ursachen.


Zum Beispiel:

  • fehlende Lernstrategien
  • keine klare Struktur beim Lernen
  • zu spätes Beginnen mit der Vorbereitung
  • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren


Das Kind gerät dadurch immer wieder in Stresssituationen – und verbindet Prüfungen automatisch mit Überforderung.



Wenn wir all diese Faktoren zusammen betrachten, wird deutlich:


Prüfungsangst ist kein Zufall.

Sie entsteht aus Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen und äußeren Umständen.


Und genau deshalb gibt es auch viele Möglichkeiten, dein Kind dabei zu unterstützen, Schritt für Schritt wieder mehr Sicherheit zu entwickeln.

4. Der Prüfungs-Check: Wo steht dein Kind gerade?

Bevor wir uns konkrete Lösungen anschauen, kann es hilfreich sein, erst einmal zu schauen, wo dein Kind gerade steht.


Untern kannst du dir meinen Prüfungs-Check herunterladen. Hiermit kann dein Kind ganz einfach herausfinden, in welchen Bereichen es bereits gut aufgestellt ist – und wo noch etwas Unterstützung sinnvoll wäre.


Oft ist nämlich gar nicht „alles schwierig“, sondern nur einzelne Bereiche brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit.


Nimm dir gemeinsam mit deinem Kind einen Moment Zeit und geht die folgenden Punkte in Ruhe durch.



So funktioniert der Prüfungs-Check


Dein Kind bewertet jeden der folgenden Bereiche auf einer Skala von 1 bis 10:

  • 1 = trifft gar nicht zu / hier brauche ich dringend Unterstützung
  • 10 = passt richtig gut / hier fühle ich mich sicher


Wichtig dabei:
Es gibt kein richtig oder falsch.
Es geht um eine
ehrliche, subjektive Einschätzung.



Die einzelnen Bereiche


1. Prüfungsinhalt & Ablauf

Ich weiß, was in der Prüfung drankommt und wie sie abläuft.


2. Motivation

Ich kann mich gut zum Lernen motivieren.


3. Konzentration

Wenn ich lerne, kann ich mich gut konzentrieren.


4. Lernorganisation

Ich habe einen Plan und alle Materialien, die ich zum Lernen brauche.


5. Entspannung & Brainfood

Ich schlafe ausreichend, mache Pausen und sorge gut für mich, indem ich genügend trinke und mich gesund ernähre.


6. Lernumgebung

Ich weiß, wo und mit wem ich gut lernen kann.


7. Lernstrategien

Ich nutze Methoden, die mir beim Lernen wirklich helfen.


8. Gefühl bei der Prüfung

Wenn ich an die Prüfung denke, fühle ich mich ruhig und sicher.


Hier kannst du dir meinen Prüfungs-Check herunterladen:

zum Prüfungs-Check

Und jetzt?


 Schau dir gemeinsam mit deinem Kind die Ergebnisse an.


Alles, was unter 5 liegt, darf als Einladung gesehen werden:
👉 Hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen.


Oft sind es genau diese Bereiche, die Prüfungsstress verstärken – und gleichzeitig die größten Hebel für Veränderung sind.


Und das Schöne ist:
Man muss nicht alles auf einmal verändern.


Manchmal reicht es, an ein oder zwei Punkten anzusetzen, um schon eine spürbare Entlastung zu schaffen.


HINWEIS:

Dieser Prüfungs-Check ist kein Test, den man „bestehen“ muss.


Er ist vielmehr ein Wegweiser, der zeigt:
Wo steht mein Kind gerade – und was würde ihm jetzt wirklich helfen?

5. Prüfungskompetenz: Das Gegenteil von Prüfungsangst

Jetzt, wo du weißt, wo dein Kind steht, schauen wir uns an, was wirklich hilft, um Prüfungsangst langfristig zu verändern.


Wenn wir Prüfungsangst verstehen, wird auch klar: Es geht nicht nur darum, die Angst „wegzubekommen“.


Viel hilfreicher ist es, dein Kind dabei zu unterstützen, Prüfungskompetenz aufzubauen.
Also die Fähigkeit, mit Prüfungen sicherer, ruhiger und klarer umzugehen.


Ein Kind, das sich vorbereitet fühlt und weiß, wie es sich in stressigen Momenten selbst regulieren kann, erlebt Prüfungen ganz anders.


Dabei spielen drei zentrale Faktoren eine Rolle:



Gute Vorbereitung: Sicherheit entsteht vor der Prüfung


Ein ganz wichtiger Baustein ist das Gefühl:
„Ich bin gut vorbereitet.“


Und genau das beginnt nicht erst ein paar Tage vor der Prüfung, sondern deutlich früher.


Hilfreiche Fragen für eine gute Vorbereitung können sein:

  • Was genau kommt in der Prüfung dran?
  • Was habe ich schon verstanden – und was noch nicht?
  • Welche Materialien brauche ich zum Lernen?
  • Wie viel Zeit habe ich bis zur Prüfung?


Wenn dein Kind hier Klarheit bekommt, entsteht Struktur. Und Struktur gibt Sicherheit.


Eine gute Lernorganisation spielt dabei eine große Rolle.
Wer frühzeitig beginnt und in kleinen Schritten lernt, gerät gar nicht erst so stark unter Druck.



Selbstmanagement: In einen guten Zustand kommen


Neben der Vorbereitung ist entscheidend, wie sich dein Kind während des Lernens und in der Prüfung fühlt.


Viele Kinder erleben genau hier den größten Unterschied.


Es geht darum, einen inneren Zustand zu entwickeln, in dem dein Kind:

  • ruhig
  • konzentriert
  • und handlungsfähig bleibt


Das kann zum Beispiel durch einfache Techniken gelingen, die dein Kind immer wieder nutzen kann:

  • bewusstes Atmen
  • kleine Pausen
  • innere Bilder oder stärkende Gedanken


In meiner Arbeit nutze ich dafür oft die sogenannte Ressourcenarbeit.
Dabei entdeckt dein Kind, was ihm guttut und was ihm hilft, sich selbst zu stabilisieren.


So entsteht Schritt für Schritt das Gefühl:
„Ich kann mich selbst wieder in einen guten Zustand bringen.“



Der Faktor Glück: Entlastung statt Perfektion


Und dann gibt es noch einen Punkt, der oft unterschätzt wird – und gleichzeitig unglaublich entlastend ist:


Nicht alles liegt in unserer Kontrolle. Manchmal kommt eine Frage dran, auf die dein Kind sich nicht vorbereitet hat. Oder ein Thema, das im Unterricht vielleicht noch gar nicht richtig behandelt wurde.


Und das ist völlig normal.


Man kann sich das so vorstellen:
Etwa
80 % lassen sich durch gute Vorbereitung beeinflussen. Die restlichen 20 % sind ein Stück weit Glück.


Und genau hier darf Entlastung entstehen.


Dein Kind muss nicht alles perfekt können. Es reicht, gut vorbereitet zu sein – und dann sein Bestes zu geben.


Ein tiefer Atemzug, ein bisschen Gelassenheit und das Vertrauen in sich selbst machen oft einen größeren Unterschied, als man denkt.



Wenn dein Kind diese drei Bereiche Schritt für Schritt entwickelt, verändert sich nicht nur die Prüfungssituation – sondern auch das Gefühl dabei.


Und genau das ist der Schlüssel: Weg von Angst – hin zu mehr Sicherheit und Vertrauen.

6. Prüfungsangst überwinden: 7 alltagstaugliche Tipps

Jetzt wird es ganz konkret. Vielleicht suchst du genau hier nach Ideen, die du direkt umsetzen kannst.


Prüfungsangst verschwindet nicht von heute auf morgen. Aber dein Kind kann Schritt für Schritt lernen, anders damit umzugehen.


Wichtig ist dabei:
Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen – sondern die Dinge zu verändern, die wirklich einen Unterschied machen.



1. Klarheit schaffen: Was kommt wirklich dran?


Unsicherheit ist einer der größten Auslöser für Prüfungsangst.
Wenn dein Kind nicht genau weiß, was es erwartet, füllt das Gehirn die Lücken automatisch mit negativen Vorstellungen.


Vielleicht hilft es deinem Kind, wenn ihr gemeinsam ganz konkret hinschaut:

  • Welche Themen wurden im Unterricht behandelt?
  • Gibt es Hinweise von der Lehrkraft?
  • Welche Aufgaben könnten drankommen?
  • Wie läuft die Prüfung genau ab?


Oft reicht schon ein kurzes Gespräch oder ein Blick ins Heft, um aus einem diffusen Gefühl eine greifbare Aufgabe zu machen.


Du darfst dein Kind dabei unterstützen, Ordnung ins „Gedankenchaos“ zu bringen.
Allein dieser Schritt kann schon viel Druck herausnehmen.


👉 Starte heute mit einem kleinen Gespräch: „Was weißt du schon – und was ist noch unklar?“ 



2. Früh anfangen – in kleinen, machbaren Schritten


Viele Kinder geraten nicht wegen des Lernstoffs in Stress, sondern wegen des Zeitdrucks.


Wenn dein Kind erst wenige Tage vor der Prüfung beginnt, entsteht schnell das Gefühl:  „Das schaffe ich niemals.“


Ein hilfreicher Ansatz ist, das Lernen in kleine Einheiten zu unterteilen und zwar über das ganze Schuljahr hinweg. Nicht erst eine Woche vor der Arbeit.


Vielleicht hilft euch:

  • gemeinsam einen einfachen Lernplan zu erstellen
  • jeden Tag nur ein kleines Thema zu bearbeiten
  • regelmäßig zu wiederholen, statt alles auf einmal zu lernen


So entsteht Schritt für Schritt ein Gefühl von Kontrolle.


Und genau das stärkt das Vertrauen.


👉 Ein erster Schritt kann sein: Schaut euch heute gemeinsam nur ein Thema an. 



3. Motivation verstehen statt Druck machen


Wenn ein Kind nicht ins Lernen kommt, steckt oft mehr dahinter als „keine Lust“.


Vielleicht fühlt es sich überfordert. Vielleicht hat es Angst zu scheitern. Oder es weiß einfach nicht, wo es anfangen soll.


Statt zu sagen „Du musst jetzt lernen“, kann es helfen, neugierig zu werden:

  • Was genau fällt dir gerade schwer?
  • Womit könntest du anfangen, das sich leichter anfühlt?


Oft reicht ein kleiner Einstieg, um ins Tun zu kommen.


Und manchmal hilft auch, das Lernen spielerischer zu gestalten – zum Beispiel mit kleinen Aufgaben, Bewegung oder einem Timer.


Motivation entsteht selten durch Druck. Aber oft durch Verständnis und kleine Erfolgserlebnisse.


👉 Frage dein Kind: „Was würde es dir gerade leichter machen anzufangen?“ 



4. Konzentration stärken – realistisch und liebevoll


Viele Kinder glauben, sie müssten sich stundenlang konzentrieren können.


Das führt schnell zu Frust.


Dabei ist Konzentration etwas, das sich entwickeln darf.


Vielleicht hilft es deinem Kind:

  • in kurzen Einheiten zu lernen (z. B. 15–20 Minuten)
  • danach bewusst eine Pause zu machen
  • Ablenkungen (Handy, Geräusche) zu reduzieren


Wichtig ist:
Nicht die Dauer entscheidet – sondern die Qualität.


Ein Kind, das 20 Minuten wirklich fokussiert arbeitet, hat oft mehr gelernt als in zwei Stunden mit Ablenkung.


👉 Stelle heute einen Timer auf 20 Minuten und lernt in dieser Zeit fokussiert und ohne Ablenkung durch Handy etc. 



5. Gut für sich sorgen: Pausen, Schlaf & Brainfood


Wenn der Körper im Stress ist, kann das Gehirn nicht optimal arbeiten.


Deshalb ist alles, was dein Kind stärkt, ein wichtiger Teil der Prüfungsvorbereitung.


Dazu gehören:

  • ausreichend Schlaf
  • regelmäßige Pausen
  • genug trinken
  • ausgewogene Ernährung


Vielleicht hilft es deinem Kind auch, kleine Rituale einzubauen:

  • eine feste Pause nach jeder Lerneinheit
  • ein kurzer Spaziergang
  • ein Moment zum Durchatmen


Das wirkt oft sehr stärkend. Denn ein entspannter Körper ist die Grundlage für einen klaren Kopf.


👉 Achte heute bewusst auf eine kleine Pause mehr. 



6. Den eigenen Lernweg finden (statt nur „mehr lernen“)


Viele Kinder denken: Wenn es nicht klappt, muss ich einfach mehr lernen.


Dabei liegt die Lösung oft woanders.


Nicht jedes Kind lernt auf die gleiche Weise.


Vielleicht hilft deinem Kind:

  • mit Karteikarten zu arbeiten
  • laut zu lesen
  • Inhalte zu erklären (z. B. dir oder einem Kuscheltier)
  • Bewegung ins Lernen einzubauen


Hier darf dein Kind ausprobieren.


Denn Lernen wird leichter, wenn es zum Kind passt.

Und genau hier entsteht oft ein echter Aha-Moment:  „Ich kann das ja doch – nur auf meine Art.“


👉 Probiert gemeinsam eine neue Methode aus. 


Und wenn ihr hier tiefer einsteigen möchtet, dann empfehle ich euch meinen Online-Kurs "Einfach anders lernen". Hier lernt dein Kind Lernstrategien kennen, die Spaß machen und zu deinem Kind passen.

Alle Infos zu "Einfach anders lernen"

7. Mit einem guten Gefühl in die Prüfung gehen


Der Moment vor und während der Prüfung ist entscheidend. Hier braucht dein Kind Strategien, um sich selbst zu regulieren.


Vielleicht helfen einfache Dinge wie:

  • bewusstes, ruhiges Atmen
  • ein stärkender Gedanke („Ich habe mich vorbereitet“)
  • ein inneres Bild von einer Situation, in der es sich sicher gefühlt hat
  • aber auch, sich zuerst die leichteren Aufgaben anzuschauen


Du kannst dein Kind dabei unterstützen, solche kleinen „Werkzeuge“ zu finden.


Denn das Ziel ist nicht, keine Aufregung mehr zu haben, sondern zu wissen: „Ich kann damit umgehen.“


👉 Findet einen stärkenden Satz, der deinem Kind hilft.




Ein Gedanke zum Schluss


Wie oben bereits erwähnt:


Ihr müsst nicht alles auf einmal verändern.

Oft reicht es, an ein oder zwei Stellschrauben zu drehen, um eine spürbare Veränderung zu erleben.


Und genau darin liegt die große Chance:

Prüfungsangst ist nichts, was dein Kind einfach „hat“. Sondern etwas, das sich Schritt für Schritt verändern darf.

7. Was sage ich meinem Kind – ohne Druck zu machen?

Viele Eltern wollen helfen – und merken gleichzeitig, dass ihre Worte manchmal eher Druck auslösen.


Vielleicht hilft dir diese kleine Orientierung:


Statt so… (gut gemeint, aber oft druckvoll)


  • „Du musst einfach mehr üben, dann klappt das schon.“
  • „Du kannst das doch.“
  • „Jetzt konzentriere dich mal.“ 



… lieber so (stärkend und unterstützend)


  • „Ich sehe, dass dich das gerade richtig stresst.“
  • „Wir schauen uns das gemeinsam Schritt für Schritt an.“
  • „Du musst das nicht perfekt können – es reicht, wenn du dein Bestes gibst.“
  • „Ich bin an deiner Seite, egal wie die Prüfung ausgeht.“ 


Diese kleinen Veränderungen machen oft einen großen Unterschied.

Denn dein Kind spürt:
👉
Ich bin nicht allein.
👉
Ich muss hier nicht kämpfen.


Und genau das nimmt Druck raus.

8. Wenn du heute nur eine Sache mitnimmst…

Dann vielleicht diese:

👉 Sorge zuerst für Sicherheit – nicht für Leistung.


Wenn dein Kind gerade sehr gestresst ist, beginne genau hier:

  • nimm den Druck raus
  • höre zu
  • und gib deinem Kind das Gefühl: „Ich bin an deiner Seite.“


Alles andere darf danach Schritt für Schritt entstehen.


Denn ein Kind, das sich sicher fühlt,

  • kann wieder klar denken
  • kann wieder lernen
  • und kann auch wieder zeigen, was es eigentlich kann 

9. Hilfe bei Prüfungsangst: Wann Unterstützung sinnvoll ist

Prüfungsangst gehört in einem gewissen Maß zum Leben dazu.
Ein bisschen Aufregung vor einer Prüfung ist völlig normal – und kann sogar helfen, konzentrierter zu sein.


Doch manchmal wird aus dieser Aufregung mehr.


Vielleicht merkst du bei deinem Kind:

  • dass die Angst sehr stark ist
  • dass dein Kind öfters Bauchweh oder sogar Fieber vor Arbeiten bekommt
  • dass es schon Tage vorher kaum zur Ruhe kommt
  • dass es regelmäßig zu Blackouts kommt
  • oder dass Lernen immer mehr zum Kampf wird


Dann darfst und musst du das ernst nehmen.


Denn dein Kind zeigt dir damit nicht, dass es „nicht will“ – sondern dass es gerade nicht anders kann.



Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist


Wenn die Angst sehr ausgeprägt ist oder dein Kind stark darunter leidet, kann es sinnvoll sein, Unterstützung von außen hinzuzuziehen.


In manchen Fällen ist eine Begleitung durch einen Psychotherapeuten wichtig – vor allem dann, wenn die Angst sehr tief sitzt oder den Alltag stark beeinträchtigt.


Die Wartelisten sind leider sehr lang und es dauert in der Regel Monate dauert, bis man einen Therapieplatz bekommt. Wende dich daher, wenn die Situation kritisch ist unbedingt an die Familienberatungsstelle deines Landkreises. Dort kann man euch ggf. kurzfristig helfen.



Gleichzeitig gibt es viele Situationen, in denen ein anderer Weg hilfreich sein kann:

Wenn dein Kind grundsätzlich lernen kann, aber im Umgang mit Stress, Druck oder Selbstvertrauen Unterstützung braucht, kann auch ein Lerncoaching der richtige Weg sein.



Wie Coaching dein Kind unterstützen kann


Im Lerncoaching geht es nicht darum, „noch mehr zu lernen“.


Es geht darum, dein Kind dabei zu begleiten:

  • sich selbst besser zu verstehen
  • eigene Stärken zu entdecken
  • Sicherheit im Umgang mit Prüfungen zu entwickeln
  • wieder Vertrauen in sich selbst aufzubauen
  • sich besser zu strukturieren
  • und Lernstrategien zu lernen, die wirklich helfen


Oft sind es kleine Veränderungen, die eine große Wirkung haben.


Erinnerst du dich an das Kind, von dem ich dir am Anfang erzählt habe?


Die Prüfungsangst war damals so stark, dass schon der Gedanke an eine Klassenarbeit Stress ausgelöst hat.


Wir haben gemeinsam daran gearbeitet,

  • den Druck rauszunehmen
  • Struktur ins Lernen zu bringen
  • Lernstrategien zu entwickeln, die Spaß machen und durch die es motivierter wird beim lernen
  • und vor allem das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken


Vor einigen Monaten hatte ich noch einmal Kontakt mit der Mama.


Und weißt du, was sie mir erzählt hat?


Prüfungsangst spielt heute überhaupt keine Rolle mehr. Stattdessen stehen jetzt ganz andere, Teenager-typische Themen im Vordergrund.



Und genau das zeigt: Veränderung ist möglich

10. Dein nächster Schritt

Wenn du dir Unterstützung wünschst, darfst du dir diese holen.


Manchmal reicht schon ein erster Blick von außen, um wieder Klarheit zu bekommen.


Wenn du möchtest, schau dir gern meinen Lerncheck an.
In einem unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf eure aktuelle Situation und finden heraus, was dein Kind jetzt wirklich braucht, ganz in Ruhe und ganz individuell.

alle Infos zum Lerncheck

11. Fazit

Prüfungsangst ist kein Zustand, der bleiben muss.


Sie ist ein Signal, ein Hinweis darauf, dass dein Kind gerade Unterstützung braucht.


Und gleichzeitig liegt darin eine große Chance:

Wenn dein Kind lernt, mit Druck, Unsicherheit und Herausforderungen umzugehen,  nimmt es diese Erfahrung weit über die Schule hinaus mit.


Vielleicht darfst du heute schon den ersten kleinen Schritt gehen, für mehr Ruhe, mehr Vertrauen und ein Lernen, das sich für dein Kind wieder leichter anfühlt.



Genau das wünsche ich dir und deinem Kind von Herzen. 🤍

Peggy Karmrodt

ist ganzheitliche Kinder- und Jugendcoachin mit Schwerpunkt auf Lerncoaching. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, ihren eigenen Weg des Lernens zu entdecken – individuell, ressourcenorientiert und mit Freude. In ihrer Arbeit verbindet sie fundiertes Wissen über Lernprozesse mit einem feinen Gespür für kindliche Bedürfnisse. Ihr Ziel: Lernen darf wieder Spaß machen – mit Vertrauen, Motivation und einem gestärkten Selbstwert. Neben der Arbeit mit den Kindern begleitet Peggy auch die Eltern, um eine entspannte und unterstützende Lernatmosphäre zuhause zu schaffen.

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